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Automotive

Die steigende Komplexität moderner Fahrzeugsysteme, wachsende regulatorische Anforderungen (ISO 26262, ASPICE) und der Einfluss von NCAP erhöhen den Druck auf OEMs und Zulieferer. Gleichzeitig müssen Entwicklungszeiten verkürzt, Risiken reduziert und Sicherheitsziele sicher erreicht werden.

Unsere Safety-orientierte GAP-Analyse entlang des V‑Modells schafft dafür eine klare, faktenbasierte Entscheidungsgrundlage. Sie vergleicht den aktuellen System- und Funktionsreifegrad (IST) mit OEM‑Zielbildern, regulatorischen Vorgaben und Marktbenchmarks (SOLL).

Im Fokus steht ein durchgängiger Safety-Ansatz: Wir analysieren Systemarchitektur, funktionale Abhängigkeiten sowie Verifikations- und Validierungsstrategien, bewerten sicherheitskritische Use Cases und identifizieren strukturelle, funktionale und regulatorische Lücken – systematisch entlang des V‑Modells und unter Berücksichtigung relevanter Reifegradmodelle wie NCAP und ASPICE.

Das Ergebnis umfasst:

  • eine klare Priorisierung der identifizierten Gaps

  • konkrete, technisch fundierte Maßnahmenempfehlungen

  • einen umsetzungsorientierten Fahrplan zur nachhaltigen Erhöhung von Safety- und Systemreife

So ermöglichen wir faktenbasierte Entscheidungen, reduzieren Entwicklungsrisiken frühzeitig und unterstützen OEMs und Zulieferer dabei, Sicherheitsziele effizient, normkonform und zukunftssicher zu erreichen.

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1. Ausgangsbasis & Zieldefinition

Zu Beginn schaffen wir Transparenz: Wir erfassen die bestehende Systemlandschaft, Funktionsarchitektur und Safety-Ziele – und gleichen sie mit branchenspezifischen Standards und OEM-Vorgaben ab. Dabei fließen führende Bewertungsrahmen wie NCAP und ASPICE in unsere Analyse ein. Besonders im Fokus stehen Sicherheitsaspekte und deren Abbildung in den Use Cases – von der Sensorik bis zur Softwarelogik. So entsteht ein klares, faktenbasiertes Bild darüber, wo das Projekt aktuell steht und welche Ziele erreicht werden sollen.

2. Systemische Analyse entlang des V-Modells

Im Einklang mit dem V-Modell verfolgen wir einen strukturierten Top-down-Ansatz, um System- und Funktionsabhängigkeiten zu verstehen. Wir betrachten Architektur- und Signalflüsse ganzheitlich – immer mit dem Blick auf Safety: redundante Pfade, Sensorreichweiten, Schnittstellen und mögliche Fehlermodi. Die Analyse zeigt auf, welche Funktionen bereits sicher abgedeckt sind und wo potenzielle Lücken gegenüber Zieldefinitionen oder regulatorischen Anforderungen bestehen.

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3. Identifikation & Klassifikation der Gaps

Im nächsten Schritt verdichten wir alle Analyseergebnisse zu klar definierten Handlungsfeldern. Dabei unterscheiden wir zwischen fehlenden Funktionen, Performance-Defiziten, regulatorischen Gaps und Architekturengpässen. Jede Lücke wird hinsichtlich ihrer Relevanz für Safety und Projektziele bewertet. Über eine strukturierte Priorisierung entsteht eine transparente Entscheidungsbasis – von Quick Wins bis zu strategischen Entwicklungsmaßnahmen.

4. Methodische Absicherung & Validierung

Safety entsteht durch konsequente Prüfung. Deshalb setzen wir auf eine durchgängige Absicherung entlang der V-Modell-Struktur. Mit modernsten Testmethoden – von virtuellen Simulationen bis zu Systemprüfständen – stellen wir sicher, dass alle sicherheitsrelevanten Funktionen nicht nur normgerecht, sondern robust im Realbetrieb arbeiten. Interne und externe Audits, gekoppelt mit unserer modellbasierten Teststrategie, garantieren höchste Reifegrade und Vertrauen in das Ergebnis.

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5. Lösungsentwicklung & Umsetzungsempfehlungen

Auf Basis der identifizierten Lücken entwickeln wir maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen – praxisorientiert und technisch machbar. Das Spektrum reicht von gezielten Architekturverbesserungen über funktionale Ergänzungen bis zur Integration von KI-basierten Sicherheitsmechanismen. Unsere Umsetzungsvorschläge werden systematisch auf ihre technische Machbarkeit („Quick Checks“) sowie ihre Wirksamkeit in den Zielanwendungen geprüft. Dadurch entsteht ein klarer Fahrplan, der Engineering-Innovationen und Safety-Performance vereint.

6. Nachhaltige Verankerung & kontinuierliche Verbesserung

Safety endet nicht mit der Umsetzung – sie lebt durch kontinuierliche Verbesserung. Daher verankern wir strukturierte Feedbackprozesse in der gesamten Entwicklungskette und schaffen Transparenz über Methoden und Tools. Simulationsergebnisse, Testdaten und Nutzer-Feedback fließen in einen fortlaufenden Verbesserungsprozess ein. So sichern wir nachhaltig die Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards und bereiten Systeme auf zukünftige Anforderungen der Mobilität vor.

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VAIVA Engineering

Engineering End-to-End: Wir kümmern uns von Anfang bis Ende um komplexe Fahr- und Sicherheitsfunktionen. Alles aus einer Hand – allein oder in Zusammenarbeit mit Top-Partnern. Die Ziele: Termintreue, bestes Preis-Leistungsverhältnis und hohe Qualität.